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Wiedervereinigung BL – BS  (22.08.2012)
PNOS 2012-08-22_hulftendenkmalObwohl die Wiedervereinigung der beiden Basler Halbkantone 1969 deutlich abgelehnt wurde, ist seit einigen Wochen die Wiedervereinigung der Halbkantone Baselland und Baselstadt erneut zu einem grossen Thema geworden.

Im Kanton Baselstadt sprechen sich ziemlich alle Parteien für eine Wiedervereinigung aus. Im Baselbiet hingegen herrscht eine geteilte Meinung vor: Die SVP lehnt die angestrebte Wiedervereinigung der Initianten entschieden ab. Die Befürworter, vertreten durch ein überparteiliches Komitee aus BL/BS, planen einen Zusammenschluss in zehn Jahren. Die Befürworter erhoffen sich aus der Fusion auch ein grösseres politisches Gewicht in Bern. Hierbei wäre es jedoch sinnvoller, wenn alle Halbkantone zu Vollkantonen geändert werden würden, damit sie auch zwei Ständeräte im Parlament stellen könnten (natürlich würde sich dann die Gesamtzahl der Ständeräte damit auf 52 erhöhen).

Aus der Sicht der PNOS Basel ist eine Wiedervereinigung aus folgenden Gründen in Zukunft nicht notwendig:

• Die bisherige wirtschaftliche Zusammenarbeit funktioniert
• Beide Kantone haben Probleme, die sie eigenständig lösen müssen
(Schulden, Sanierung der Pensionskasse, hohe Ausgaben etc.)
• Die Mentalitätsunterschiede sind zu gross (BL eher konservativ,
heimatverbunden/ BS sehr liberal, multikulturell fixiert)

Des Weiteren besteht die Gefahr, dass nach einem Zusammenschluss das Baselbiet für die diversen sinnlosen Kulturprojekte (beispielsweise Theater Basel) oder als Ablageplatz für die unzähligen Asylanten, welche in BS keinen Platz mehr haben, herhalten muss.
Der Mentalitätsunterschied ist auch sehr stark spürbar am Beispiel der
Wirtschaftspolitik: Im Kanton BS wird hauptsächlich blauäugige Politik zugunsten der global operierenden Konzerne betrieben und so fällt auch die Zahl der Migranten sehr hoch aus. Die weiteren negativen Folgen einer stärkeren Globalisierungsausrichtung wären für den Kanton Baselland dadurch spürbar, dass die Überbauung der Natur auch rapide ansteigen würde und somit ein Teil des Baselbiets verloren ginge.

Die Fusion der beiden Kantone wäre und ist nur die Vorstufe zur weiteren Anpassung an die globalisierte Welt. Als nächstes wären dann sogenannte „Superkantone“ (z.B. Kanton Nordwestschweiz etc.) an der Reihe. Und der nächste Schritt wäre dann die endgültige Einbindung der Schweiz in das zum Scheitern verurteilte EU-Konstrukt.

Wehrt euch gegen den Verlust unserer Heimat!

PNOS Basel

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